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Jugendgruppen in Freiburg

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Die 1967 gegründete Kreisgruppe Freiburg begann erst 1973 mit Werner Wolfgang Halbweiß einen Jugendreferenten zu beauftragen, die Arbeit mit Jugendlichen zu übernehmen. Als Jugendreferenten folgten Lothar Fiedler (1976–1978), Manfred Huber (1979–1981), Nora Huber, Maia Petri, Astrid Prediger (alle 1982–1984), Karin Servatius-Speck (1985–1987), Gerlinde Klees (1988–1990), Karl Hermann und Ulrich Prediger (1994–1996) und Karl Hermann (seit 1997).

Siebenbürger Sachsen
Aufführung eines Krippenspiels in Freiburg, 1986

Die Schwerpunkte der Jugendarbeit wurden 1979 durch eine Fragebogenaktion erarbeitet. Dabei bereiteten die recht hohen Altersunterschiede bei der Auswertung Probleme. 1981 schließlich kam vom 26. bis 28. Juni eine Kinderfreizeit zustande, die von drei Elternpaaren, den Familien Zacharias, Huber, Kloess, geleitet, nach Titisee in die "Lindenhöhe"-Hütte führte. Mit Ponyhof, Wiesengelände und Wanderungen rund um den Titisee blieb die Freizeit den 28 Kindern in bester Erinnerung.

Im Herbst 1982 wurde eine Tanzgruppe unter der Leitung von Ursula Korp gegründet. Am 18. April 1983 beteiligte sie sich an den "Tagen der Deutschen aus Rumänien", einer Informationsveranstaltung über Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben im Wenzinger Gymnasium. Wegen des unweit gelegenen Übergangswohnheims besuchten viele Kinder von Aussiedlern aus Rumänien, Polen und der Tschechoslowakei diese Schule. Kinder aus Siebenbürgen und dem Banat bildeten fünf Prozent der Schülerschaft. Dieses Gymnasium hatte 1975 als einzige Schule in Baden-Württemberg erreicht, dass Rumänisch als Fremdsprache unterrichtet werden konnte und damit als Abiturfach anerkannt wurde. Diese Veranstaltung war ein Beitrag zur Beseitigung von Integrationsschwierigkeiten bei Aussiedlerkindern und die Tanzgruppe der Siebenbürger Sachsen gab bei der Eröffnung einen Einblick in die Kultur unserer Landsleute.

Siebenbürger Sachsen
Die Tanzgruppe Freiburg am Tag der Heimat 1988

Die Tanzgruppe beteiligte sich ferner an den Veranstaltungen der Kreisgruppe, an den Heimattagen in Dinkelsbühl 1983 und 1984 sowie bei Straßen- und Stadtfesten in Freiburg:

06.05.1983
"Siebenbürger Musikabend" im Katholischen Gemeindehaus in Landwasser

11.06.1983
"Freundschaftssingen" in der Bundschuhhalle in Lehen

17.07.1983
Einweihungsfest der Markusgemeinde Betzenhausen

18.09.1983
Tag der Heimat im Kolpinghaus Freiburg

02.10.1983
Alemannentag in Wittnau

06.11.1983
Siebenbürgisch-Sächsische Kulturtage im Historischen Kaufhaus in Freiburg

31.12.1983
Silvestervorstellung im Colombihotel in Freiburg.

Von September 1983 bis März 1984 wirkte die Gruppe in über 20 Vorstellungen, das heißt eine Theatersaison lang, im Freiburger Stadttheater mit zwei Tänzen in der Operette "Der Bettelstudent" mit. Im Herbst 1984 löste sich die Tanzgruppe auf. Nora Huber gründete und leitete daraufhin, unter Mitarbeit von Mathilde Czoppelt, eine neue Tanzgruppe. Diese Tanzgruppe trat ebenfalls zu den verschiedendsten Anlässen auf: 1988 und 1994 bei den Heimattagen, 1989 beim Arkadenfest in Landwasser und 1991 bei der 850-Jahr-Feier der Siebenbürger Sachsen in der Zachäus-Gemeinde in Landwasser. Unter Anleitung von Nora Huber führten Kinder und Jugendliche 1986 auch ein siebenbürgischen Krippenspiel in der Matthäuskirche sowie in drei Alten- und Seniorenheimen auf. Mitte der neunziger Jahre löste sich die siebenbürgisch-sächsische Tanzgruppe Freiburg auf.


© 1999 Email schickenLandesgruppe@siebenbuerger-sachsen-bw.de, Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. spring an den Anfang des Dokumentes